Geschichte der Guanchen

Geschichte der Guanchen

Die Kanaren waren seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurden von den Phöniziern, Römern und Karthagern und Ägyptern besucht und sehr viel später auch von den Portugiesen. Die ursprünglichen Einwohner von Fuerteventura waren für fast 1.500 Jahre isoliert von Europa und dem Rest der Welt.

Der Terminus für die ursprünglichen Einwohner ist Guanche. Belege aus archäologischen Funden weisen auf eine nahe Verbindung mit den Cromagnons aus Nordafrika hin, genauer gesagt zu den Berber und Libyen Regionen.

Da war zum Beispiel ein Berberstamm mit dem Namen GHOMERA, der wahrscheinlich den Namen f`r die Insel La GOMERA!! Gegeben hat. Und der ursprüngliche Name von La Palma war BENAHOARE, sehr ähnlich zu dem Berberstammnamen BENI HAOURAH.
Sie lebten ein sehr einfaches Leben, meist damit beschäftigt das tägliche Überleben zu sichern und mit der konstanten Angst vor Angriffen von Sklavenhändlern, welche durch die umgebenden Gewässer streiften. Sie hielten Tiere, wie Ziege, Schweine und Hunde, welche einen wichtigen Teil im Überleben spielten. Die Ziege, von denen es viele gab, stellten nicht nur Milch und Käse zur Verfügung, sondern auch Fleisch und Schmalz. Die Häute wurden für Bekleidung und sogar für Schuhwerk benutzt. Die Schuhe nannten sich interessanterweise Mahos, was zum Namen Majoreros führte, Volk mit Ziegenfellschuhen. Fisch wurde in Palmnetzen gefangen und wilde Formen von Gerste, Weizen und Bohnen, die gebacken wurden und anschließend gemahlen, um Gofio herzustellen. Die getrockneten Wurzeln von Farn wurden zu Mehl verarbeitet, Datteln und Feigen und Sirup von den Bäumen ergänzten die Kost.
Trotzdem hatten sie etwas Zeit für Spaß und trafen sich in bestimmten Plätzen, in der Zone von Montaña Tindaya und dem Küstenort El Roque, jetzt bekannt als El Cotillo. Dieser Küstenhafen war einst der Sitz des Königs des nördlichen Königsreiches von Maxorata.
Sie besaßen sehr einfache Waffen, hatten kein Metall zur Verfügung und könnten als neolithische Höhlenmenschen bezeichnet werden. Ab und zu machten sie sich auf den Weg in den Süden zum südlichen Königreich von Jandia, abgegrenzt durch eine niedrige Mauer (La Pared), meist um zu kämpfen und Frauen und Vieh zu stehlen.
In den 1330ern wurde die Region auf portugiesischen Karten als Forte Ventura erwähnt, “Ort starker Winde”, später machte ein Wortspiel, das Jean de Bethencourt zugeschrieben wurde, aus Fuerte Ventura “Ort der großen Abenteuer”.
Die Situation in Europa zu dieser Zeit erlaubte nicht die Erhaltung von einheimischen Völkern und die plötzliche Ankunft von Soldaten, die auf Eroberung und Unterwerfung ausgelegt waren auf der Suche nach Reichtum wurden sie manchmal in Form von Sklaven ausgerottet. Fast über Nacht wurde die ursprüngliche Bevölkerung versklavt, von Seuchen heimgesucht oder ermordet... Und Ihre Lebensweise, die sie für 1.500 Jahre kannten, wurde zu einer Erinnerung. Das nächste Mal, wenn Sie sich in einem desolaten Ort befinden, können Sie sich vorstellen ,dass vor langer Zeit über Generationen hinweg an ihm gearbeitet wurde von einem Volk wie diesem.
Michel Robeers

 

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