Abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt: mit Intervall-Fasten und den richtigen Fetten.

Abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt: mit Intervall-Fasten und den richtigen Fetten.

Wählen Sie zwischen der "16:8" oder "2:5" Methode des intermittierenden oder Intervall-Fastens und entscheiden Sie sich für eine angepasste Ernährung.

Sobald die warme Jahreszeit beginnt, wird der Blick in den Ganzkörperspiegel kritisch - und der Trend zum Fasten wird wieder populär. Überraschenderweise können uns auch einige Fettarten bei diesem Prozess des Abnehmens helfen...

Wenn es um das Fasten geht, ist das so genannte "Intervall-Fasten" derzeit sehr en vogue.

Anstatt sich wochenlang an strenge Ernährungsregeln halten zu müssen - und danach möglicherweise in den gefürchteten Jojo-Effekt zu verfallen - beinhaltet das Intervall-Fasten tägliche Essenspausen oder ganze Fastentage pro Woche. Auf diese Weise "lernt" der Körper, von seinen Fettreserven zu leben.

Darüber hinaus zeigen neue Studien einen noch weitreichenderen positiven Effekt: Biorhythmus, Insulin- und Glukosespiegel und die Darmflora normalisieren sich. Cholesterin, Interleukine, Triglyzeride und Entzündungsmarker im Blut sinken. So hilft das Intervall-Fasten gegen Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Je nachdem, welcher Typ Sie sind und wie Ihr Tagesablauf aussieht, können Sie zwischen zwei Rhythmen wählen. Bei der "16:8"-Variante unterbrechen Sie Ihre Nahrungsaufnahme über Nacht für 16 Stunden, indem Sie entweder die frühe oder die späte Mahlzeit auslassen (z.B. 16-8 Uhr oder 18-10 Uhr oder 20-12 Uhr usw.) und die restlichen 8 Stunden normal essen.

Bei der 5:2-Methode können Sie an fünf Tagen in der Woche wie gewohnt essen, aber an zwei Tagen beschränken Sie Ihre Kalorienaufnahme auf etwa 500-600 (Frauen) und 600-850 (Männer). Es ist wichtig, dass Sie wirklich keine Kalorien (weder Snacks noch Alkohol) zu sich nehmen und in den Essenspausen genügend trinken. Erlaubt sind Wasser, ungesüßter Tee und schwarzer Kaffee (in Maßen).

Schon nach kurzer Zeit werden die Stoffwechselprozesse des Körpers angeregt, und Sie fühlen sich gesünder, wohler und energiegeladener.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Verzehr bestimmter Fette. Die These, dass Fett die Hauptursache für Übergewicht und verschiedene Alterskrankheiten ist, ist überholt. Die allgemeine Empfehlung, sich fettarm zu ernähren, ist zwar nicht grundsätzlich falsch, aber viel zu pauschal.

Fett ist eine der drei Substanzen, die für uns lebenswichtig sind, aber es hängt davon ab, welches Fett wir in welcher Form zu uns nehmen. Ein gutes Beispiel für gesundes, schmackhaftes Essen ist die so genannte Mittelmeerdiät, bei der Fett etwa 40% der Kalorien ausmacht. Sie verwendet jedoch kaum tierische Fette, sondern fast ausschließlich natürliches (natives) Olivenöl. Natives Olivenöl reduziert nachweislich drastisch das Risiko, einen Schlaganfall oder Brustkrebs zu erleiden.

Öle und Fette sollten hingegen niemals hydriert werden, da ihre Transfettsäuren Stoffwechselstörungen und Herzerkrankungen begünstigen. Im Gegensatz dazu enthalten natives Raps-, Walnuss- und Olivenöl die gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die auch in fettem Seefisch vorkommen. Diese Öle, frisches Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, Obst der Saison und Fisch zweimal pro Woche sind immer noch die ideale Ernährung für ein langes und gesundes Leben.

(Hrsg. aus einem Artikel von Heike Bludau)

Michel Robeers

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